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Geschichte der Osteopathie

Der amerikanische Chirurg Andrew Taylor Still (1828-1917) begründete 1874 die Osteopathie. Aufgrund der damaligen unzureichenden Kenntnisse der Medizin verlor Still bei einer Meningitisepidemie (Hirnhautentzündung) seine Frau, drei seiner Kinder und einige seiner Patienten. Dieses Geschehen veranlasste ihn seine ärztliche Tätigkeit ruhen zu lassen.

Er widmete sich nochmals einem ausgiebigen Studium der Anatomie und Physiologie und anderen zur damaligen Zeit angebotenen Wissenschaften. Nach zehnjähriger Forschungsarbeit präsentierte er das Konzept der Osteopathie der Öffentlichkeit.

Einer seiner Schüler, W.G. Sutherland (1873-1954) entwickelte die cranialen (Kopftechniken) Techniken von Still weiter und legte somit den Grundstein der heutigen cranio-sakralen Behandlung (Behandlung des Nervensystems zwischen Kopf und Kreuzbein) in der Osteopathie.

Nicht zuletzt dank ihrer weltweiten Ausbreitung erfährt die Osteopathie in allen Bereichen einer ständigen Weiterentwicklung.


 


2013 Gabi Prediger (Krankengymnastin) & Kollegen